Ein tolles Konzert, Jungs. Sehr beeindruckend! (Super-Queen, Samstag, 15. September 2018)

 


 

   Double Down Blues / John & Neil

Zwei große Konzerte im Hoppegarden:
John Campbelljohn „Double Down Blues” & Patricia Vonne Band

Double Down Blues, unter diesem Motto waren der kanadische Ausnahme-Gitarrist John Campbelljohn und sein Bruder im Geiste, der Drummer Neil Robertson am 2. Oktober zu Gast im Hoppegarden. Und wie könnte es anders sein, begeisterten die beiden Musiker das Publikum in dem Hammer Live-Club an der Oberonstraße. Natürlich präsentierten die beiden ihr neues Album „Double Down Blues“, aber auch einige ältere Nummern denn „World is Crazy“ oder „Knocked Down“ sind noch immer Songs, die jeden Bluesbegeisterten überzeugen. John benutze ausschließlich die Slide-Guitar oder seine Lap-Steel-Guitar, und erzeugte damit einen gewaltigen Sound, der den nicht vorhandenen Bass überhaupt nicht vermissen ließ. Ein großes Konzert von zwei überragenden Musikern. (Fotos: A. Schmidt)

Wenn man dachte, dieses Konzert ist kaum noch zu toppen, wurde man beim Gastspiel der zauberhaften Texanerin Patricia Vonne eines Besseren belehrt. Natürlich darf man keine Vergleiche ziehen, denn Patricia spielte eine völlig andere Musik. Ihre mexikanischen Wurzeln konnte – und wollte – sie nicht verbergen, heißt sie doch eigentlich Patricia Rodriguez, und ist die Schwester des Hollywood-Regisseurs Robert Rodriguez. Und so klang auch ihre Musik: Texas-Rock´n Blues, mit mexikanischem Einschlag, Castagnetten, spanisch angehauchtem Gitarrenspiel vom meisterhaften Ulrich Ellison, dabei rockig und bluesig; vom allerfeinsten halt. Und das ganz besondere dieses Konzertes war die reizende Patricia Vonne, die auf der Bühne wie ein Sonnenschein wirkte. Immer ein Lächeln auf den Lippen entzückte sie das Publikum, und nicht nur die Männer im Hoppegarden . . . ! (Fotos: Uli)

 

 

 

 


  präsentierte:

J.C.M. – Clem Clempson – Mark Clarke – Ralph Salmins

Im Memory Of Jon Hiseman  –  Ein herausragendes Konzert am 3. November.

Der Bandname „JCM“ beinhaltet eigentlich die Vornamen der Musiker dieses Trios: John (Hiseman), Clem (Clempson) & Mark (Clarke). Nun ist der begnadete Drummer Jon Hiseman aber während der Frühjahrstour an einem Hirntumor verstorben, und sein Wunschkandidat für seine Nachfolge war Ralph Salmins (Paul McCartney, Aretha Franklin). Trotzdem behielt die Band das „J“ im Namen, denn eine Namensänderung stand nicht zur Disposition. Nur drei Konzerte gaben die drei Briten, und

Mark, Ralph, Uli & Clem

eines davon im Hoppegarden in Hamm, eine absolute musikalische Rarität also, und das Publikum reiste auch aus ganz Deutschland an, um diese fantastische Band zu erleben. 70 Prozent der Gäste kamen aus anderen Städten wie Hamburg, Oberhausen oder Düsseldorf. Vier Fans kamen sogar – nur für dieses Konzert – aus Girton/England. (wenn man bedenkt, dass der Hoppegarden doch „sehr weit draussen“ liegt) Eine weite Reise, die sich aber lohnte, denn J.C.M. begeisterte das Publikum mit einzigartigen musikalischen Leistungen, die keiner so schnell vergessen dürfte. Eine wahrlich würdige Hommage an Jon Hiseman und Collosseum.

 

Grandioses Konzert mit SKINNY MOLLY!

Noch länger war allerdings die Anreise von Skinny Molly, die am 17. November im Hoppegarden zu Gast waren. Die sind nämlich in Nashville/Tennessee zu Hause, in einem der sogenannten Südstaaten der USA. Und da fallen einem natürlich gleich die Allman Brothers ein, oder die legendären Lynyrd Skynyrd, denn in letzterer spielte Gitarrist, Sänger, Songwriter und Frontmann Mike Estes vier Jahre lang die Gitarre. Southern Rock aller erster Güte boten die überaus sympathischen harten Jungs aus dem Süden, der gleich vom ersten Song an die 140 Fans begeisterte. Neben den inzwischen auch schon klassischen Titeln aus Estes´ Feder („Devil in the Bottle“ oder „Better Than I Should“) durften natürlich die Skynyrd-Knaller „Sweet Home Alabama“ und „Freebird“ nicht fehlen. Mit vier Zugaben Verlängerung durfte sich diese eindrucksvolle Band dann erst ihrem verdienten Jack Daniels widmen.

Luke, Kyle, Uli, Mike & Jay

Ein großes Konzert, welches, wenn alles klappt, im September 2019 eine Wiederholung erfährt. Übrigens; auch hier durfte der Hoppegarden drei Gäste aus dem UK begrüßen.

 

 

 

 

 

 

 

The Rock Christmas Show, 12.& 13. Dezember

 

 


 

Nun hat´s auch ihn erwischt, Ingo Insterburg (84) ist tot. Zweimal war er zu Gast im Hoppegarden, und hat mit seinen Gedichten, abenteuerlichen Instrumenten und Liedern das Publikum begeistert. Gern hätte ich ihn noch einmal auf der Hoppe-Bühne erlebt, aber nun sitzt er sicherlich mit seinem WG-Partner Klaus Kinski im Chaoten-Himmel.

 

 

 

 

Ebenso wie: Luther Allison, Long John Baldry, Roger Trash, Mike Degenhart, Little Willie Littlefield, Alex Wiska, David Honeyboy Edwards, Alex Parche,  Herman Brood, Tony Ashton, Dick Heckstall-Smith, Big Jack Johnson, Louisiana Red, Nossi Noske, Deke Leonard, Mickey Jones, Wendell Holmes, Popsy Dixon und viele andere tolle Musiker, die schon einmal im Hoppegarden zu Gast waren. Wir werden uns an sie erinnern!

 

 

 

 


 

Jochem & Gabi (Alt Hamm) beim Blackbyrd-Konzert: Mal seh´n, was die Konkurrenz so macht . . .

 

 

 

 

 

 

 

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